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DBGLAN - Computernetzwerk

Das DBGLAN (DBG steht für Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und LAN steht für Local Area Network) bietet die Infrastruktur für alles rund um Computer und Internet.

Die Aufgabe des DBGLAN (Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Local Area Network) ist es, in möglichst allen Räumen Netzwerkfunktionalität bereitzustellen, dazu gehört:

  • Zugang zum Programmlaufwerk auf dem Server, dort ist sämtliche Anwendungssoftware zentral installiert.
  • Zugang zum privaten Homelaufwerk auf dem Server
  • Zugang zum Tauschlaufwerk auf dem Server
  • Zugang zu den Netzwerkdruckern
  • Zugang zum WWW
  • Zugang zur E-Mail
Dieses Ziel haben wir bis auf ganz wenige Ausnahmen erreicht.

Struktur

Die Grundstruktur des DBGLAN ist der Collapsed Backbone, auch wenn es ein paar kleine Ausnahmen davon gibt. Das Hauptgebäude ist ein Collapsed Backbone mit Ausnahme des Alten Computerraumes (ACR), der noch raumintern per Hub erschlossen wird.
Der Neubau hat ein eigenen Collapsed Backbone in sich und ist mit dem Serverraum im Hauptgebäude verbunden. Ausnahme hier ist der Notebook-Computerraum (NCR), der raumintern per Switch erschlossen wird.
Oberer und Unterer Pavillon haben zusammen ebenfalls einen eigenen Collapsed Backbone und sind mit demm Serverraum im Hauptgebäude verbunden.


Servertechnik

Das Herzstück sämtlicher Netzwerkfunktionalität ist der zentrale Server. Er läuft unter Debian Linux und hat drei Festplatten als RAID-5-Array an einem 3Ware-IDE-RAID-Controller. Für Backups ist ein DLT-Streamer eingebaut, der unkomprimiert 40 GB auf einem Band unterbringt. Der Server stellt u.a. folgende Dienste bereit:
  • Samba-Server für die Windows-Clients
  • DHCP-Server zur Konfiguration der Windows-Clients
  • DNS-Server (caching only) zur Entlastung der Internetanbindung
  • Squid als WWW-Proxy zur Entlastung der Internetanbindung
  • Mailserver (jeder an der Schule hat eine eigene Mailadresse)
  • Paketfilter mit iptables/shorewall als Firewall

Netzwerktechnik

Auf Grund der Netzwerkstruktur, die weitgehend als Collapsed Backbone ausgeführt ist, werden nur wenige Switches benötigt. Im Hauptgebäude, im Neubau und im Oberen Pavillon steht im Keller jeweils ein zentraler modularer Switch, im NCR ein kleinerer Switch und im ACR noch ein alter Hub. Die Switches sind alle per Web-Interface wartbar und per SNMP überwachbar. In den Computerräumen steht jeweils ein Netzwerkdrucker.

Verkabelung

Die Verkabelung ist zum Teil als Fiber-to-the-desk ausgeführt. Einerseits war dies bei manchen Entfernungen auf Grund der Collapsed-Backbone-Topologie notwendig, andererseits sollten bei der Installation möglichst hohe Bandbreitenoptionen offen gehalten werden. Die jüngste Verkabelung im Hauptgebäude (Schülerbücherei und NWT-Raum), im Neubau und in den beiden Pavillons wurde per TP realisiert, da mittlerweile auch bei TP hohe Bandbreiten möglich sind.

Softwareinstallation

Die Software für die Windows-Clients ist vollständig auf dem Server (für den normalen User natürlich nur read-only) installiert. Auf den Clients selbst läuft nur das Betriebssystem. Desktop und Software werden vollständig vom Server geliefert. Dies erfordert bei manchen Programmen etwas Trickserei mit Hilfe von Batch-Dateien, erleichtert aber ungemein das Updaten von Software, das Klonen der Clients und die Hinzunahme weiterer Clients.

Software

Großer Wert wird darauf gelegt, wo immer möglich mit freier Software zu arbeiten. Der Server läuft mit Linux als Betriebssystem vollständig mit freier Software und auch ein großer Anteil der Software für die Anwender fällt in diese Kategorie: Open Office als Office-Paket, Mozilla für alles rund um das Internet, Gimp als Bildbearbeitung, usw..  Die am allgemein bildenden Gymnasium zu erreichenden Ziele, nämlich das Vermitteln der allgemeinen Konzepte im Umgang mit Software dieser Kategorien und keine Produktschulung, lassen sich mit diesen Programmen problemlos erreichen. Hinzu kommen als weitere Vorteile eine Schonung des Etats der Schule und dass jeder Schüler und jeder Lehrer dieselbe Software wie in der Schule auch zu Hause ganz legal und ganz kostenfrei einsetzen kann. Damit ist das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen Vorreiter bei der zukunftsträchtigen Auswahl und dem Einsastz von Software in Schulen, wie auch auf Fortbildungen zu sehen ist - dieser beispielhaften Linie werden künftig noch viele Schulen folgen. ( Infos zu Open Source in Baden-Württemberg)


Planung, Aufbau und Betrieb des DBGLAN erfolgt durch Andreas Rittershofer.

Erstellt von: ritters
Zuletzt verändert: 2005-11-29 07:36
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