Schullandheim Sylt 2011
Klassenfahrt nach Sylt
von Lea S. (Klasse 6e)
Am 19.09.2011 fuhren die Klassen 6a, 6b, 6c, 6d und 6e nach Sylt. Die Klassen 6b und 6d reisten schon um 08:24 Uhr los. Um 09:55 Uhr begann die Reise dann auch für die restlichen Klassen. Mit dem Zug fuhren wir nach Stuttgart. Dort stiegen wir um. Nun fuhren wir nach Hamburg. Von dort aus ging es mit dem Nord-Ostsee-Express weiter nach Westerland. Auf der langen Fahrt hatten wir viel Zeit gehabt zum Spielen, Musikhören, Lesen usw., bevor wir in Westerland ankamen. Mit dem Bus kamen wir dann zur Herberge Mövenberg in List. List liegt sehr weit im Norden. Hier bekamen wir ein warmes Abendessen, Bettwäsche und Regeln zum Verhalten aufgetischt. Später bezogen wir dann unsere Zimmer und legten uns schlafen, denn wir waren sehr, sehr müde!
Am Dienstag morgen erwartete uns eine spaßige Herbergs-Rallye, bevor wir ins Naturschutzzentrum Braderup, für eine Zentrumsführung, gingen. Hier gab es viel zu entdecken: Fische, Seesterne, Muscheln und allerhand Wissenswertes über das Wattenmeer und die Insel Sylt. Auch hier füllten wir einen interessanten Fragebogen aus. Außerdem durften wir viele Fotos von den ausgestellten Seevögeln machen. Die Fische wurden natürlich nur ohne Blitz fotografiert. In den darauffolgenden Tagen machten wir ebenfalls viele Ausflüge. Ein besonderes Highlight war die Wattwanderung. Unsere Führerin Anne zeigte uns die Tiere im Watt live. Zum Beispiel den Wattwurm, oder die vielen Muscheln, sind ein Erlebnis für sich. Doch wir sahen auch Krabben und gestrandete Blumenkohl-Quallen! Woher die wohl ihren Namen haben?
Die Kutterfahrt war auch sehr lustig! Wir fuhren auf einem Schiff aufs Meer hinaus, warfen ein Fischernetz aus, durften Seesterne und Krabben anfassen und hörten uns Seemannsmärchen an. Allerdings windete es sehr, doch das erstaunte die meisten nicht wirklich. Als wir wieder an Land durften, hatten wir viele Bilder von Seehundebänken gemacht.
Danach besuchten wir das Hünengrab, auch Riesen- oder Hügelgrab genannt, in Denghoog. Es ist eine 5.000 Jahre alte Bestattungskammer in der Tonkrüge mit Werkzeugen und Bernsteinperlen gefunden wurden. Um solche Gräber zu erbauen, erforderte es eine gut überlegte und raffinierte Vorgehensweise. Diese Gräber haben ihre Ein- und Ausgänge immer Richtung Süden. In ihnen wurden außerdem nur menschliche Knochen aufgespürt. Die Menschen damals machten in einer Ecke der Kammer immer ein Feuer. Dadurch wurde der gesamte Sauerstoff der Luft entzogen und der Leichnam konnte so nicht vermodern und lockte auch keine Füchse, Aasfresser oder andere Tiere an. Die Menschen zu dieser Zeit wussten das jedoch noch nicht. Sie wussten nur, dass diese Methode funktioniert. Man kann so viel über die Hünengräber erzählen, dass man, wenn man versuchen würde, alles darüber zu erzählen, nie ein Ende finden würde! Doch sind die Hünengräber nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten auf Sylt.
Es gibt auch viele andere interessante Dinge zu sehen: Zum Beispiel das Erlebniszentrum Naturgewalten am Lister Hafen. Am Freitag machten wir nämlich eine Rallye im Erlebniszentrum! Wir beschäftigten uns mit dem Thema „Naturgewalten an der Nordsee“. Das war ein sehr erlebnisreicher Ausflug. Es gab sogar eine große, mit Hausschuhen begehbare, Landkarte von Sylt auf dem Boden. Also das ist wirklich der Rede wert. Denn wo sieht man sonst noch eine dermaßen große und zugleich begehbare Landkarte? Für alle Geo-Fans sicher einen Blick wert!
Auf unserer Klassenfahrt nach Sylt durfte natürlich auch kein Stadtbummel fehlen! Denn was wäre eine so lange Reise wert, ohne einen einzigen Stadtbummel? Apropos laufen, wir machten auch noch eine Wanderung zur Uwe-Düne. Dort oben wehte ein heftiger Wind. Das muss man schon sagen! Man konnte sich richtig gegen den Wind stemmen! Doch auch auf dem Roten Kliff gab es keine Brise weniger. Alles was nicht wirklich festgewachsen war, wurde mit dem Wind davongetragen. Na ja, zumindest regnete es nicht. Denn auf dieser Klassenfahrt gab es fast täglich ein paar kurze Schauer. Deshalb mussten wir auch unsere Nachtwanderung am Mittwoch auf halbem Weg abbrechen und in die Jugendherberge zurückkehren. Sehr, sehr schade um die schöne Nachtwanderung!
Doch am Freitagabend, dem letzten Abend auf Sylt, war alles vergessen. Schließlich war ein bunter Abschiedsabend das Mindeste, was man zum Dank für diese einzigartige und unvergessliche Reise unternehmen konnte. Mit witzigen Spielen, den Siegerehrungen für die Rallyes, Modenschauen und lustigen Wettbewerben nahm der Abend seinen Lauf. Sogar die Lehrer machten bei unseren verrückten Spielideen mit. Das machte den Abend selbstverständlich noch perfekter und vor allem lustiger, als er sowieso schon war!
Am nächsten Morgen hieß es: Abschied nehmen und sich auf zu Hause freuen. Denn heute war die Heimreise. Erst fuhren wir mit dem Bus nach Westerland. Von hier aus brachte uns dann ein durchgehender IC nach Stuttgart. Während der Fahrt hatten wir viel Zeit zum Musikhören, Lesen, Spielen und vielem mehr. Am Stuttgarter Bahnhof angekommen, bekamen wir eine etwas längere Pause von ca. einer Stunde, bis der nächste Zug nach Metzingen fuhr, um unseren Eltern Bescheid zu sagen, dass wir schon in Stuttgart waren und um uns etwas zum Essen zu kaufen. Denn die meisten hatten am Morgen zu wenig zum Mampfen eingepackt und daher richtig Kohldampf! Als es dann endlich wieder weiterging, freuten sich alle auf ihr kuscheliges Bett, das zu Hause auf sie wartete. Na ja, zumindest die, die von ihrer Familie nicht schon in Stuttgart abgefangen wurden. Als wir dann um 22:06 Uhr endlich in Metzingen ankamen, war der halbe Bahnhof von unseren wartenden Familienmitgliedern gefüllt. Nachdem wir uns bei der Klassenlehrerin abgemeldet hatten, durften wir nach Hause laufen und die schönen und meist witzigen Erlebnisse unserer außergewöhnlich tollen Klassenfahrt preisgeben. Eine solche Reise kann man nicht in einer Million Jahren vergessen, so sehr man es auch probiert! Wieso sollte man so ein umwerfendes Erlebnis auch vergessen wollen?
von Lea S. (Klasse 6e)
Am 19.09.2011 fuhren die Klassen 6a, 6b, 6c, 6d und 6e nach Sylt. Die Klassen 6b und 6d reisten schon um 08:24 Uhr los. Um 09:55 Uhr begann die Reise dann auch für die restlichen Klassen. Mit dem Zug fuhren wir nach Stuttgart. Dort stiegen wir um. Nun fuhren wir nach Hamburg. Von dort aus ging es mit dem Nord-Ostsee-Express weiter nach Westerland. Auf der langen Fahrt hatten wir viel Zeit gehabt zum Spielen, Musikhören, Lesen usw., bevor wir in Westerland ankamen. Mit dem Bus kamen wir dann zur Herberge Mövenberg in List. List liegt sehr weit im Norden. Hier bekamen wir ein warmes Abendessen, Bettwäsche und Regeln zum Verhalten aufgetischt. Später bezogen wir dann unsere Zimmer und legten uns schlafen, denn wir waren sehr, sehr müde!
Am Dienstag morgen erwartete uns eine spaßige Herbergs-Rallye, bevor wir ins Naturschutzzentrum Braderup, für eine Zentrumsführung, gingen. Hier gab es viel zu entdecken: Fische, Seesterne, Muscheln und allerhand Wissenswertes über das Wattenmeer und die Insel Sylt. Auch hier füllten wir einen interessanten Fragebogen aus. Außerdem durften wir viele Fotos von den ausgestellten Seevögeln machen. Die Fische wurden natürlich nur ohne Blitz fotografiert. In den darauffolgenden Tagen machten wir ebenfalls viele Ausflüge. Ein besonderes Highlight war die Wattwanderung. Unsere Führerin Anne zeigte uns die Tiere im Watt live. Zum Beispiel den Wattwurm, oder die vielen Muscheln, sind ein Erlebnis für sich. Doch wir sahen auch Krabben und gestrandete Blumenkohl-Quallen! Woher die wohl ihren Namen haben?
Die Kutterfahrt war auch sehr lustig! Wir fuhren auf einem Schiff aufs Meer hinaus, warfen ein Fischernetz aus, durften Seesterne und Krabben anfassen und hörten uns Seemannsmärchen an. Allerdings windete es sehr, doch das erstaunte die meisten nicht wirklich. Als wir wieder an Land durften, hatten wir viele Bilder von Seehundebänken gemacht.
Danach besuchten wir das Hünengrab, auch Riesen- oder Hügelgrab genannt, in Denghoog. Es ist eine 5.000 Jahre alte Bestattungskammer in der Tonkrüge mit Werkzeugen und Bernsteinperlen gefunden wurden. Um solche Gräber zu erbauen, erforderte es eine gut überlegte und raffinierte Vorgehensweise. Diese Gräber haben ihre Ein- und Ausgänge immer Richtung Süden. In ihnen wurden außerdem nur menschliche Knochen aufgespürt. Die Menschen damals machten in einer Ecke der Kammer immer ein Feuer. Dadurch wurde der gesamte Sauerstoff der Luft entzogen und der Leichnam konnte so nicht vermodern und lockte auch keine Füchse, Aasfresser oder andere Tiere an. Die Menschen zu dieser Zeit wussten das jedoch noch nicht. Sie wussten nur, dass diese Methode funktioniert. Man kann so viel über die Hünengräber erzählen, dass man, wenn man versuchen würde, alles darüber zu erzählen, nie ein Ende finden würde! Doch sind die Hünengräber nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten auf Sylt.
Es gibt auch viele andere interessante Dinge zu sehen: Zum Beispiel das Erlebniszentrum Naturgewalten am Lister Hafen. Am Freitag machten wir nämlich eine Rallye im Erlebniszentrum! Wir beschäftigten uns mit dem Thema „Naturgewalten an der Nordsee“. Das war ein sehr erlebnisreicher Ausflug. Es gab sogar eine große, mit Hausschuhen begehbare, Landkarte von Sylt auf dem Boden. Also das ist wirklich der Rede wert. Denn wo sieht man sonst noch eine dermaßen große und zugleich begehbare Landkarte? Für alle Geo-Fans sicher einen Blick wert!
Auf unserer Klassenfahrt nach Sylt durfte natürlich auch kein Stadtbummel fehlen! Denn was wäre eine so lange Reise wert, ohne einen einzigen Stadtbummel? Apropos laufen, wir machten auch noch eine Wanderung zur Uwe-Düne. Dort oben wehte ein heftiger Wind. Das muss man schon sagen! Man konnte sich richtig gegen den Wind stemmen! Doch auch auf dem Roten Kliff gab es keine Brise weniger. Alles was nicht wirklich festgewachsen war, wurde mit dem Wind davongetragen. Na ja, zumindest regnete es nicht. Denn auf dieser Klassenfahrt gab es fast täglich ein paar kurze Schauer. Deshalb mussten wir auch unsere Nachtwanderung am Mittwoch auf halbem Weg abbrechen und in die Jugendherberge zurückkehren. Sehr, sehr schade um die schöne Nachtwanderung!
Doch am Freitagabend, dem letzten Abend auf Sylt, war alles vergessen. Schließlich war ein bunter Abschiedsabend das Mindeste, was man zum Dank für diese einzigartige und unvergessliche Reise unternehmen konnte. Mit witzigen Spielen, den Siegerehrungen für die Rallyes, Modenschauen und lustigen Wettbewerben nahm der Abend seinen Lauf. Sogar die Lehrer machten bei unseren verrückten Spielideen mit. Das machte den Abend selbstverständlich noch perfekter und vor allem lustiger, als er sowieso schon war!
Am nächsten Morgen hieß es: Abschied nehmen und sich auf zu Hause freuen. Denn heute war die Heimreise. Erst fuhren wir mit dem Bus nach Westerland. Von hier aus brachte uns dann ein durchgehender IC nach Stuttgart. Während der Fahrt hatten wir viel Zeit zum Musikhören, Lesen, Spielen und vielem mehr. Am Stuttgarter Bahnhof angekommen, bekamen wir eine etwas längere Pause von ca. einer Stunde, bis der nächste Zug nach Metzingen fuhr, um unseren Eltern Bescheid zu sagen, dass wir schon in Stuttgart waren und um uns etwas zum Essen zu kaufen. Denn die meisten hatten am Morgen zu wenig zum Mampfen eingepackt und daher richtig Kohldampf! Als es dann endlich wieder weiterging, freuten sich alle auf ihr kuscheliges Bett, das zu Hause auf sie wartete. Na ja, zumindest die, die von ihrer Familie nicht schon in Stuttgart abgefangen wurden. Als wir dann um 22:06 Uhr endlich in Metzingen ankamen, war der halbe Bahnhof von unseren wartenden Familienmitgliedern gefüllt. Nachdem wir uns bei der Klassenlehrerin abgemeldet hatten, durften wir nach Hause laufen und die schönen und meist witzigen Erlebnisse unserer außergewöhnlich tollen Klassenfahrt preisgeben. Eine solche Reise kann man nicht in einer Million Jahren vergessen, so sehr man es auch probiert! Wieso sollte man so ein umwerfendes Erlebnis auch vergessen wollen?